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Friedliche Treffen vor Notunterkunft

Rund 350 Teilnehmer beteiligten sich an den zwei Treffen mit unterschiedlicher Zielsetzung vor dem ehemaligen Mios-Großmarkt am Stubbenweg in Etzhorn. Der Markt soll eine Notunterkunft für Flüchtlinge werden. Während einige Bürger über die Folgen diskutierten wollten, kam die Mehrzahl, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen. Bei friedlicher Stimmung wurden zahlreiche Gespräche geführt. Laut Polizei seien auch zwei oder drei bekannte Neonazis aufgetreten, die Platzverweise erhielten.

Demo vor dem ehemaligen Mios-Markt in Oldenburg-Etzhorn.

Der Mios-Markt soll eine Notunterkunft für Flüchtlinge werden.

Fotos: Christian Kruse

Flashmob in Oldenburg

Unter dem Motto „Gib Rassismus keine Chance“ findet heute ab 16.55 Uhr auf dem Julius-Mosen-Platz Bahnhofsplatz ein musikalischer Flashmob statt. Oldenburger stimmen gemeinsam auf das Lied „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten ein, um ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen. Die Aktion findet in zahlreichen Städten statt.

Update, 15.44 Uhr

Achtung: Der Veranstaltungsort hat sich wegen des Modeherbstes geändert: Der Flashmob findet auf dem Bahnhofsvorplatz statt.

Update, 18.32 Uhr

Ein Video des Flashmobs gibt es hier.

Bahnverkehr am Hauptbahnhof in Hamburg gesperrt

Die Polizei hat den Bahnverkehr am Hamburger Hauptbahnhof gesperrt. Er wurde vom gesamten Fern- und S-Bahnverkehr abgekoppelt. Linke Demonstranten hätten einen Zug mit Steinen beworfen und Polizisten mit Reizgas angegriffen, berichten verschiedene Medien. Anlass für die Proteste ist eine Demonstration von Rechtsextremen („Tag der Patrioten“), die für heute ankündigt war, aber am Freitag verboten wurde. Rund 7500 Menschen protestierten auf dem Rathausmarkt gegen Rechts und 14.000 Menschen beteiligten sich an einem Demonstrationszug. Die Veranstaltungen verliefen friedlich.

Offensichtlich weichen die Rechtsextremen jetzt auf Bremen aus. Die Polizei sprach ein sogenanntes Betretungsverbot für die anreisenden Rechtsextremen aus Hamburg aus. Der Wochenmarkt wurde auf dem Bremer Domshof vorsorglich geräumt. Laut Radio Bremen wurden mehrere Dutzend Neonazis von der Polizei eingekesselt. Ein Regionalzug von Hamburg nach Bremen mit etwa 250 linksgerichteten Demonstranten ist in Buchholz gestoppt worden.

Update, 14.13 Uhr
Der Zug mit linksgerichteten Demonstranten kam gegen 13 Uhr am Hauptbahnhof an, so der Weser-Kurier. Gegen 14 Uhr wurde eine Demo vom Hauptbahnhof zum Marktplatz zugelassen.

Update, 14.52 Uhr
Laut NDR entspannt sich die Lage am Hamburger Hauptbahnhof. Reisende müssen mit Verspätungen bis zu zwei Stunden rechnen.

Update, 15.33 Uhr

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Protestaktion gegen Massenschlachtungen

Zurzeit blockieren zirka 40 Tierbefreiungs- und Umweltaktivisten die Zufahrt der Firmenzentrale der PHW-Gruppe (Marke Wiesenhof) in Visbek. Auch das auf dem Gelände befindliche MEGA-Mischfutterwerk und eine Pilzzuchtfarm, beides Unternehmen der PHW-Gruppe, sind von der Blockade betroffen. Um den Lieferverkehr aufzuhalten, wurde ein sechs Meter hohes Dreibein errichtet und von einem Aktivisten erklettert. Andere Aktivisten haben sich auf der Zufahrtsstraße mit Rohren aneinander gekettet. Sie plädieren „Für ein Ende der Gewalt“. „Die lautstarke und gewaltfreie Aktion richtet sich gegen jede Form der Tierproduktion und das gewalttätige Mensch-Tier-Verhältnis in der kapitalistischen Produktion“, teilen die Aktivisten mit.

Foto: Alexander Schulz-Falkenhain

postler

Postler demonstrieren

500 Beschäftigte der Post AG demonstrieren heute unter dem Motto „Gewinne rauf. Löhne runter. Ihr spinnt wohl!!!“ in Oldenburg. Der Protest richtet sich gegen die Politik des Postkonzerns, der mit der Gründung von 49 Regionalgesellschaften das bestehende Tarifniveau unterlaufen, und zukünftige Einstellungen nur noch in den neuen Tochtergesellschaften vornehmen will. Mehr zum Thema gibt es im OOZ-Artikel.

olgida

Oldenburg bleibt bunt

Heute trafen laut Polizei 48 Olgidas auf rund 360 Gegendemonstranten auf dem Bahnhofsvorplatz, der abgesperrt war. Ärgerlich war die Veranstaltung auch für Reisende, die große Umwege in Kauf nehmen mussten, um ihre Bahn zu erreichen. Zurzeit befinden sich die Gegendemonstranten auf dem Weg durch die Innenstadt.